DRK Stationäre Pflege Börde GmbH

Ihr aktueller Standort

Landessiegel: Sachsen-Anhalt - Hier fühlen wir uns wohl

DRK Stationäre Pflege Börde GmbH

Bei der DRK Stationäre Pflege Börde GmbH in Haldensleben ist es eine Selbstverständlichkeit, Lob und Anerkennung gegenüber den Mitarbeiter*innen auszusprechen.  In der Altenpflegeeinrichtung kann man seit vielen Jahren eine geringe Fluktuation in der Belegschaft verzeichnen, weil man bereits viele Aspekte „guter Arbeit“ im Unternehmen umsetzt. Dennoch stellte sich die DRK Börde GmbH der Mitarbeiterbefragung Wertenetz© und wurde mit dem Landessiegel „Das mitarbeiterorientierte Unternehmen – Hier fühle ich mich wohl“ ausgezeichnet. Das Ergebnis wurde noch einmal mit allen Mitarbeiter*innen bei einem gemeinsamen Frühstück gefeiert. Man ist stolz auf das Erreichte, behält aber auch die Zukunft im Blick und will nun die nächsten Schritte angehen.

 

 

Das DRK-Seniorenzentrum Haldensleben liegt ruhig und im Grünen im Stadtteil Althaldensleben. Somit ist naturnahe Entspannung im Wald und im Park jederzeit möglich. Die 100 Mitarbeiter*innen arbeiten auf der Grundlage der Konzeption für Pflegeeinrichtungen, die als ganzheitlich fördernde und aktivierende Bezugspflege erbracht wird. Dazu gehört die Grundpflege, die Behandlungspflege und die soziale Betreuung.

Gute Arbeit heißt für uns das "Rundumpaket"

Wenn Heimleiterin Melanie Fieseler an die wichtigste Grundlage ihres Teams denkt, spricht sie von einem „Rundumpaket. Wir haben das Ziel, dass sich alle wohl fühlen – Bewohner*innen, Angehörige und Mitarbeiter*innen. Das eine basiert auf dem anderen“. Um dies von der Arbeitnehmerseite sicher zu stellen, setzt sie auf Kommunikation und Wertschätzung. Ebenso werden Eigenverantwortung und Mitbestimmung gefordert und gefördert „wer seine eigenen Ideen einbringen kann, übernimmt Verantwortung für die Umsetzung“.

Mit Wertenetz© haben wir unsere Kommunikation ausgebaut

Melanie Fieseler macht täglich ihre Runden durch die drei Häuser der Pflegeeinrichtung. „Ich möchte proaktiv auf die Mitarbeiter*innen zugehen, sodass Probleme direkt angesprochen werden können“. Seit der Wertenetz© -Befragung sind nun von Montag bis Freitag von 10 – 10.30 Uhr Blitzrunden dazu gekommen, bei denen aus jedem Wohnbereich ein Teammitglied vor Ort ist und man sich über Krankmeldungen, neue Bewohner*innen und andere organisatorische Angelegenheiten austauscht. Als einen weiteren wichtigen Faktor setzt man auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Im Drei-Schichtsystem werden die einzelnen Besonderheiten der Mitarbeiter*innen bei der Dienstplangestaltung berücksichtigt. Es gibt zum Beispiel eine „Muttischicht“ ab 6:45Uhr. Die Wünsche der Mitarbeiter*innen werden im Wohnbereich besprochen und beschlossen. Gute Arbeit als auch Anerkennung für das Geleistete soll sich im Lohn widerspiegeln. Seit dem 1. Januar 2018 bekommen die Mitarbeiter*innen Tariflohn. „Das spricht sich rum. Seitdem ist unsere Fluktuation noch mehr gesunken“.

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt stelle die Aus- und Weiterbildung dar. „Laut des Medizinischen Dienst der Krankenkasse bieten wir unseren Mitarbeiter*innen mehr als ausreichend Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ich selbst setze auf beständiges Lernen, ob im täglichen Arbeitsprozess als auch durch Qualifizierung“, so Melanie Fieseler. Es werden Weiterbildungswünsche bei den Mitarbeiter*innen abgefragt. Auch Spezialisierungen wie zum Beispiel in der Palliativbetreuung oder Gerontopsychiatrie sind möglich.

Haben wir einen blinden Fleck?

Wertschätzung, tarifliche Entlohnung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie – bei der DRK Börde GmbH wird schon vieles richtig gemacht. Das Unternehmen möchte nicht stehen bleiben und stetig weiter an sich arbeiten. „Mit der Wertenetz-Befragung wollten wir herausfinden, wo wir bereits stehen und wo unser blinder Fleck ist. Was sehen wir nicht? Wo gibt es noch Potential? Die Ergebnisse haben zu unserer Freude gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Durch die Handlungsempfehlungen, die wir mit der Auswertung erhalten haben, wurde zudem unterstrichen, wo aktuell Handlungsbedarf ist“. Ein Wohnbereich muss noch arbeitsergonomisch angepasst werden. Darauf wurde von den Mitarbeiter*innen in der Befragung deutlich hingewiesen.

Was aus dem Team heraus entsteht, wird auch vom Team getragen

Man ist stolz auf das Erreichte. „Ich hatte das Gefühl, dass die Kolleg*innen freudiger und strahlender durchs Haus gegangen sind, nachdem wir die Urkunde im Haus aufgehangen haben. Wir haben in jedem Bereich eine Kopie ausgestellt. Alle sollen sehen, dass wir gute Arbeit leisten“. Dieses Gefühl des Miteinanders wird in der Zukunft noch mehr genutzt. Die Pflegedienstleitung wird stärker in die Planung eingebunden, „denn was aus dem Team heraus entsteht, wird auch vom Team getragen“. Die Pflegeeinrichtung setzt aber nicht nur auf das Hier und Jetzt und die Mitarbeiter*innen von heute, sondern plant langfristig für die Zukunft. Auszubildende erhalten eine intensive Betreuung durch ein Ausbilderteam. Das zahlt sich aus. Wer gestern noch Azubi war, bleibt danach auch bei der DRK Börde GmbH. Und es spricht sich an den Berufsschulen herum. Auch für den ambulanten Pflegebereich hat man Azubis gewinnen können. Die anstehenden Veränderungen der Ausbildung durch das anstehende Pflegeberufegesetz werden bereits angegangen und Praxisanleiter verstärkt ausgebildet.


Sachsen-Anhalt - Hier fühlen wir uns wohl

Fitness- und Gesundheitsakademie "RM Balance" GbR

Umland Wohnungsbau GmbH