Umland Wohnungsbaugesellschaft mbH

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Landessiegel: Sachsen-Anhalt - Hier fühlen wir uns wohl

Umland Wohnungsbaugesellschaft mbH

„Der Arbeitsalltag soll auch mit Freude verbunden sein“, ist das Motto von Sebastian Alpers. Seit über einem Jahr ist er Geschäftsführer der Umland Wohnungsbaugesellschaft mbH und hat vieles im Unternehmen geändert. Mit der Mitarbeiterbefragung Wertenetz© wollte er prüfen, ob seine Maßnahmen bei den Mitarbeiter*innen ankommen. Das Ergebnis gibt ihm recht. Am 6. Mai 2019 wurde die Umland Wohnungsbaugesellschaft mbH dafür mit dem Landessiegel „Das mitarbeiterorientierte Unternehmen – Hier fühle ich mich wohl“ ausgezeichnet.

Die Umland Wohnungsbaugesellschaft mbH ist ein kommunales Wohnungsunternehmen mit zwölf Gesellschaftern – Egeln, Etgersleben, Groß Börnecke, Gröningen, Hakeborn, Kroppenstedt, Löderburg, Schneidlingen, Tarthun, Unseburg, Westeregeln sowie Wolmirsleben. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf gut ausgestattetem und für alle Bevölkerungsschichten finanzierbaren Wohnraum. Die 15 Mitarbeiter*innen kümmern sich um alle Dienstleistungen des Unternehmens mit dem Ziel, eine langfristige Zufriedenheit der Mieterschaft zu erreichen.

Alte Zöpfe abschneiden

Sebastian Alpers hat einen Führungsstilwechsel initiiert. „Mir ist wichtig, dass man am Ende des Tages sagt, ich hatte auch Freude während des Arbeitsalltages, auch wenn es mal schwierige Situationen oder Aufgaben gibt“. Er setzt auf eine gesunde Fehlerkultur, in der Fehler erlaubt sind. Entscheidungen werden diskutiert und gemeinsam getroffen. Zudem hat sich das Team neu aufgestellt: es gibt Kolleg*innen, die seit der Gründung 1991 dabei sind und es sind junge Kolleg*innen dazu gekommen. „Neue Ideen mit Erfahrungen zu kombinieren, das ist der Erfolgsfaktor. Das bedeutet auch mal alte Zöpfe abzuschneiden“, erklärt Sebastian Alpers.

Eine Kaffeepause für ein ungezwungenes Gespräch

Neben dem neuen Miteinander hat Sebastian Alpers auch vieles getan, um auf die Mitarbeiter*innen zuzugehen. „Aufgrund des Kundenkontaktes ist Home Office schwierig, aber wir versuchen die Arbeitszeiten familienfreundlich zu gestalten. Dienstags ist für viele Mieterinnen und Mieter bei uns noch der typische Behördentag – das heißt, wir sind bis 18 Uhr da. Wir haben eine 37-Stunden-Woche. Freitag ab 12 Uhr ist Wochenende. Überstunden fallen bei uns kaum noch an“. Mit der Barmer besteht eine Kooperation für ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Dazu gehören unter anderem eine Ergonomieberatung oder zehn Termine für ein Lauftraining. Die Maßnahmen scheinen auf Interesse zu stoßen, denn im letzten Jahr waren zwei Teams bei der Firmenstaffel Magdeburg dabei. Die anderen Kolleg*innen kamen zum Anfeuern. Die Stimmung stimmt, auch weil Sebastian Alpers regelmäßig das Gespräch mit den Mitarbeiter*innen sucht. „Ich gehe jeden Dienstag von Tisch zu Tisch oder nutze eine Kaffeepause für ein ungezwungenes Gespräch. Einfach ein lockeres Wort pflegen. Stehen jedoch größere Probleme an, versuchen wir, in einem Vier-Augen-Gespräch Lösungen zu finden“.

Sich selbst als Chef*in hinterfragen

Wie kann ein neue*r Chef*in die eigene Leistung beurteilen? Vor dieser Frage stand Sebastian Alpers nach dem ersten Jahr als Geschäftsführer der Umland Wohnungsbaugesellschaft mbH. „Die Befragung mit Wertenetz© war für mich ein Gradmesser. Wie ist die Stimmung? Kommt meine Art und Weise des Führungsstils bei den Kolleg*innen an? Wo hakt es untereinander?“, benennt Sebastian Alpers die verschiedenen Aspekte. Aber auch die Anonymität der Befragung sind ein absolutes Plus: „Man äußert auch einmal Dinge, die man direkt nicht kritisieren würde, man ist offener und ehrlicher“.

Veränderungen langfristiger planen

Es gibt wenig negative Ergebnisse der Befragung. Neben dem Bedürfnis nach Gerechtigkeit beim Thema Gehalt im Vergleich zu anderen Unternehmen spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle. „Es hat mich überrascht, dass sich nicht alle mitgenommen fühlen. Daher wollen wir Veränderungen nun langfristiger planen und die Mitarbeiter*innen früh informieren. Im Großen und Ganzen fühle ich mich bestätigt und freue mich, dass sich die Kolleg*innen wohl fühlen“. Das zeigt auch die Reaktion des Teams auf die Auszeichung mit dem Landessiegel „Das mitarbeiterorientierte Unternehmen – Hier fühle ich mich wohl“. Nach der ersten Skepsis vor der Befragung freut man sich gemeinsam über das Erreichte.


Sachsen-Anhalt - Hier fühlen wir uns wohl

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